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Erster Advent: Start in die heiße Phase des Weihnachtsgeschäfts

27. November 2016

Das Weihnachtsgeschäft im Einzelhandel erreichte in der zurückliegenden Woche das recht gute Niveau des Vorjahres. Überdurchschnittlich gut liefen die Geschäfte in den Stadtteilzentren, Fachmärkten sowie im Einzelhandel mit Unterhaltungselektronik, Möbeln und Einrichtungsgegenständen sowie Bau- und Heimwerkerbedarf.

Größere Händler berichten in einer aktuellen HDE-Umfrage von einem guten Geschäftsverlauf, während kleine und mittlere Betriebe mehrheitlich unzufrieden sind.

„Der erste Advent ist Auftakt für die heiße Phase des Weihnachtsgeschäfts. Dann verbreiten Weihnachtsmärkte und Weihnachtsbeleuchtung die passende Stimmung“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Die Kunden greifen in den ersten Tagen der Adventszeit besonders oft bei Adventskalendern, Kränzen und Dekoration zu.

„Je näher Heiligabend rückt, desto mehr Kunden kommen zum Einkaufen in die Innenstädte“, so Genth weiter. So brachte der erste Adventssamstag denn auch noch nicht den großen Ansturm. Gerade in den zentralen Innenstadtlagen berichten gut zwei Drittel der Händler für die vergangene Woche von gegenüber dem Vorjahr gesunkenen Kundenfrequenzen. Die Erwartungen der Händler für die kommenden Wochen sind groß: Über 40 Prozent der Unternehmen geben einen positiven Ausblick.

Dass die meisten Kunden ihre Weihnachtseinkäufe erst für den Dezember planen, zeigt auch eine vom HDE unterstützte Umfrage des ifes Instituts der FOM Hochschule. Demnach kaufen die meisten Verbraucher ihre Geschenke zwischen dem 1. und dem 22. Dezember. Zwei Drittel der Männer und knapp 60 Prozent der Frauen wollen erst dann auf die Suche nach Geschenken gehen.

Für das gesamte Weihnachtsgeschäft erwartet der HDE für November und Dezember erstmals Umsätze von über 90 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht das einem Wachstum von 3,9 Prozent.

 

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