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Ethical Fashion Show: Bessere Produktionsbedingungen bekämpfen Fluchtursachen

18. Januar 2017

HDE-Präsident Josef Sanktjohanser betonte anlässlich der in dieser Woche eröffneten Ethical Fashion Show in Berlin, dass sämtliche Bestrebungen der Abschottung, des Protektionismus und des Nationalismus eine Gefahr für den Wohlstand in Deutschland darstellten.

„Wir sind mehr denn je auf eine offene Gesellschaft angewiesen“, so Sanktjohanser. Besonders für die Exportnation Deutschland sei es wichtig, dass Mauern ab- und nicht aufgebaut werden. Um populistischen Tendenzen Einhalt zu gebieten, müssten die EU und die Weltgemeinschaft eine gemeinsame Antwort auf die wichtige Frage der Migrationsbewegungen als Folge des starken Wohlstandsgefälles finden. „Im Vordergrund muss stehen, die Fluchtursachen zu bekämpfen.“ Das von Bundesregierung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft getragene Textilbündnis könne dafür einen wichtigen Beitrag leisten, betonte der HDE Präsident.

Bei der Verbesserung der Arbeits- und Produktionsbedingungen erzielten die Handelsunternehmen in den letzten Jahren mit zahlreichen Projekten deutliche Fortschritte. So haben beispielsweise viele Betriebe auf Biobaumwolle umgestellt, internationale Lieferketten durch die Veröffentlichung von Produzenten transparenter gemacht, sowie Schulungen für Arbeitssicherheit und einen verbesserten Unfallschutz eingeführt. „Das Textilbündnis ist ein wichtiger Schritt, diese verschiedenen Initiativen zu bündeln und ihre Wirkung zu verstärken“, so Sanktjohanser weiter.

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