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Zinssatz für Steuernachforderungen zu hoch

01. März 2017

Der vom Gesetzgeber festgeschriebene Zinssatz für Steuernachforderungen ist zu hoch und entspricht nicht dem aktuellen Niedrigzinsumfeld.

Das machte der Handelsverband Deutschland (HDE) in einem Schreiben an Mitglieder des Finanzausschusses im Bundestag und die Fraktionsvorsitzenden von CDU/CSU und SPD deutlich. Der Zinssatz liegt aktuell bei sechs Prozent. „Die Zinshöhe hat mit der Realität nichts mehr zu tun und ist deshalb ungerecht. Hier besteht dringender Handlungsbedarf“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Der deutsche Staat, der von seinen Bürgern zu Recht Steuerehrlichkeit und Steuermoral verlange, müsse an dieser Stelle Fairness walten lassen.

Fachleute zweifeln bereits sogar an der Verfassungsmäßigkeit der heutigen Verzinsungsregelungen für Steueransprüche. Der HDE setzt sich für eine rasche Korrektur der Zinssätze im Rahmen der aktuell geplanten Bürokratieentlastungsinitiative für die Wirtschaft ein.

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