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Ausdehnung der PKW-Maut auf grenznahe Autobahnen belastet Händler

23. März 2017

Der Handelsverband Deutschland (HDE) warnt vor der von Verkehrsminister Alexander Dobrindt angekündigten Ausweitung der PKW-Maut auf Autobahnen in Grenznähe.

Denn die Händler in den Grenzregionen würden in der Folge einen deutlichen Rückgang von Kunden aus den Nachbarländern hinnehmen müssen.

„Die Ausweitung der PKW-Maut auch auf Autobahnen in Grenznähe wird viele Einzelhändler hart treffen. Eine große Zahl an Kunden aus den Nachbarländern würde dann wohl auf ihre Einkaufsfahrten verzichten“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Ursprünglich sollten grenznahe Gebiete von der PKW-Maut ausgenommen sein. Mittlerweile machte Bundesverkehrsminister Dobrindt aber deutlich, dass die Maut auf allen Autobahnen in Deutschland gelten soll. Aus Sicht des HDE ist diese Regelung gerade für Flächenländer wie beispielsweise Nordrhein-Westfalen nicht ausreichend. Zwar könnten die Kunden aus dem Ausland dann die Bundesstraßen mautfrei nutzen. Das ist aber angesichts der Entfernungen zwischen der Grenze und der nächsten Einkaufsmetropole oft keine attraktive Alternative.

„Eine solche Regelung macht die Maut zusätzlich zu den jenseits der deutschen Grenzen oft liberaleren Ladenöffnungszeiten zu einem zweiten Standort-Nachteil für die Händler“, so Genth.

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