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Klimawandel: International geschlossenes Vorgehen gefordert

12. April 2017

Mit Blick auf das Treffen der G7-Energieminister zu Beginn dieser Woche fordert der Handelsverband Deutschland (HDE) ein international geschlossenes Vorgehen gegen den Klimawandel.

„Es wäre ein fatales Signal, wenn sich die USA aus dem Klimaschutz verabschieden würden. Die Akzeptanz und die weiteren Anstrengungen für den Klimaschutz in Deutschland lassen sich nur aufrechterhalten, wenn alle an einem Strang ziehen“, so HDE-Geschäftsführer Kai Falk. Das Zwei-Grad-Ziel von Paris könne nur gemeinsam erreicht werden. Es sei wichtig, dass sich nicht einzelne Länder ausklinkten, denn das führe am Ende auch zu unfairen Bedingungen im internationalen Wettbewerb.

„Der Einzelhandel in Deutschland hat bereits in der Vergangenheit einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz geleistet und konnte seit 1990 seinen CO2 Ausstoß um 48 Prozent verringern“, so Falk weiter. Durch die verstärkte Nutzung regenerativer Energien zur eigenen Stromversorgung leisten viele Handelsunternehmen einen zusätzlichen Beitrag zum Gelingen der Energiewende. Außerdem soll der Austausch von klimaschädlichen Kältemitteln den Ausstoß von Treibhausgasen erheblich reduzieren. Zudem soll der Umstieg auf Elektrofahrzeuge forciert werden, indem die Händler verstärkt Ladesäulen bereitstellen. Emissionsarme Verkaufsflächen will die Branche durch den Bau weiterer Green-Buildings und den verstärkten Einsatz effizienter Beleuchtungs- und Klimatechnik fördern.

 

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