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Digitale Ausbildung braucht besser ausgestattete Schulen

28. Juni 2017

Bei einem parlamentarischen Frühstück des Handelsverbands Deutschland (HDE) zum Thema „Bildung für die Zukunft“ machte HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth deutlich, dass Bund und Länder mehr Geld für die IT- und Medienausstattung der Schulen ausgeben müssen:

„Die seitens der Bundesbildungsministerin Johanna Wanka zugesagte Förderung in Höhe von fünf Milliarden Euro für digitale Bildung an Schulen kann nur als Starthilfe gewertet werden.“ Bund und Länder müssten in diesem Bereich zukünftig noch enger kooperieren. Digital- und Medienkompetenz gehörten zu den Schlüsselqualifikationen und müssten deshalb zum festen Bestandteil der Aus- und Weiterbildung aller Lehrer werden. Die Erwartungen seien hoch. Der Handel hat bereits seine Ausbildungsberufe im Einzelhandel modernisiert und schafft gerade den neuen Beruf „Kaufmann/Kauffrau im E-Commerce“. Deshalb müssen die Berufsschulen schnellstmöglich für die Vermittlung der neuen Qualifikationen ausgerüstet werden.

Außerdem forderte Genth die Stärkung der beruflichen Aus- und Fortbildung: „Die vielfältigen Entwicklungschancen und Karrieremöglichkeiten in der beruflichen Bildung – ob mit oder ohne Abitur - müssen noch deutlicher aufgezeigt werden.“ Diese Aufgabe müsse verstärkt mit Hilfe der Berufsorientierung an den Schulen erfolgen. Im Handel ist die Karriere mit einer Ausbildung an der Tagesordnung. Auch die beruflichen Aufstiegsfortbildungen erfreuen sich großer Beliebtheit und qualifizieren schnell zur Führungskraft im Handel.

Fotos vom parlamentarischen Frühstück des HDE unterwww.facebook.de/handelsverband

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