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Positionspapier zur differenzierten Preisgestaltung

29. Mai 2017

Im Hinblick auf die politische Diskussion über die Möglichkeit, die Preise im Einzelhandel zeitlich, örtlich und individuell zu differenzieren, hat der HDE ein Positionspapier vorgelegt.

Der HDE weist in dem Papier darauf hin, dass der bestehende Rechtsrahmen die Verbraucher sowohl vor unlauterem Verhalten und Irreführungen (UWG) als auch vor ungerechtfertigten Diskriminierungen hinreichend schützt. Gleichzeitig wird darauf aufmerksam gemacht, dass die Regelungen des Datenschutzrechts eine uferlose Nutzung von Kundendaten im Interesse einer umsatzorientieren Preisbildung verhindern.

Zusammenfassend vertritt der HDE die Auffassung, dass bereits der Wettbewerb eine "faire" Preisbildung gewährleistet. Wettbewerbsbeschränkungen drohen daher eher durch mögliche Regulierungen als durch die flexible Preissetzung. Gesetzliche Maßnahmen zur Regulierung der Preissetzung werden aus diesem Grund vom HDE dezidiert abgelehnt.

Kontakt:
Dr. Peter Schröder
Bereichsleiter Recht & Verbraucherpolitik

Tel.: 030 726250-46
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