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Der Facettenreichtum der Städte sowie der fortwährende Wandel des Handels ist der Garant für die stete Aktualität des Themas „Standortpolitik“ beim HDE. Unterscheiden sich die Städte doch zum Beispiel in ihrer Lage im Raum, ihrer Geschichte, ihrer sozialen und demographischen Kennziffern, ihrer Grundriss- und Aufrissstruktur, ihrer politischen Mehrheiten und vielleicht auch in dem „Charakter der Stadt“.

Eines ist den Städten jedoch gemeinsam: Sie stehen fortwährend im Focus erheblicher Herausforderungen, um sich mit ihren häufig über Jahrhunderte gewachsenen Strukturen den Ansprüchen ihrer Bürger und Gäste, sprich: ihrer Nutzer zu stellen.

Dies ist umso schwieriger, als dass eine Stadt bei veränderten Wertevorstellungen oder neuen technischen Innovationen nicht von Grund auf neu geplant werden kann. Man kann eine Stadt nicht wie ein unrentables oder nicht marktfähiges Produkt aus dem Sortiment nehmen. Daher haben gerade städtebauliche Entscheidungen eine lange Relevanz und sollten nicht leichtfertig dem Zeitgeist oder Partikularinteressen geschuldet sein.

Viele Beispiele haben gezeigt, dass die Städte zwar im Bestand angepasst und areal-baulich erweitert werden können, komplette Neugründungen sind jedoch nach dem sogenannten „mittelalterlichen Riesen“ um das Jahr 1300 eher die Ausnahme. Somit gehört es zum Grundcharakter der mitteleuropäischen Stadt, sich aus dem Bestand immer weiter zu entwickeln und sich neuen Erfordernissen anzupassen. Dies gilt insbesondere in den aktuellen Zeiten der Digitalisierung im Handel.

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