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Seit Jahren verwenden Händler in Deutschland ein einheitliches ELV-Akzeptanz-Logo. Es zeigt ein Bild mit symbolisierter Karte und Stift sowie den Buchstaben "ec" und weist auf die Akzeptanz des elektronischen Lastschriftverfahrens ELV hin. Allerdings nimmt Mastercard für das „ec“-Zeichen Markenrechte in Anspruch. Nun hat das Unternehmen angekündigt, die Verwendung des Symbols mit Stift zu untersagen.
Der HDE hat daher in Abstimmung mit dem ELV-Forum ein alternatives Logo entwickelt und zur Nutzung empfohlen.

Durch überzogene Sicherheitsanforderungen könnte das Bezahlen im Internet aber auch im stationären Handel künftig komplizierter werden.

Das jetzt veröffentlichte Regelwerk für schnelle Überweisungen – die sogenannten Instant Payments – ist die Voraussetzung für neue Zahlverfahren, die auch dem Handel zugutekommen könnten.

„Die europäischen Pläne zur Umsetzung eines Instant Payment-Standards könnten das Bezahlen im Handel revolutionieren.

Die aktuellen Zahlen der Deutschen Bundesbank zu Falschgeld zeigen, dass die Kunden im Einzelhandel weitgehend sicher sein können, echtes Wechselgeld zu bekommen.

Am Donnerstag, den 9. Juni tritt die sogenannte Anwenderauswahl in Kraft. Danach muss einem Kunden mit einer sogenannten Multifunktionskarte eine Möglichkeit gegeben werden, aus den mit dieser Karte möglichen Zahlverfahren auswählen zu können. Händler müssen somit ihren Kunden die Möglichkeit der Auswahl bieten.

Die Verordnung über Interbankenentgelte legt fest, dass Kunden bei Kartenzahlung künftig selbst bestimmen können, mit welcher Anwendung auf Ihrer Karte sie zahlen. Eine Verbändeallianz will diesen Prozess so nutzerfreundlich, effizient und praxistauglich wie möglich gestalten.

Das Bundeskartellamt hat das vom Handelsverband Deutschland (HDE) beantragte Verwaltungsverfahren zur Überprüfung der nationalen Gebührenpolitik von MasterCard und Visa eingestellt. Der HDE hatte mit Unterstützung des Bundesverbands des Deutschen Textileinzelhandels (BTE) und des Hotelverbands Deutschland (IHA) Ende 2005 die Einleitung eines Verfahrens beantragt.

„Das Bezahlen mit Debitkarte und Unterschrift ist für die Verbraucher nicht nur einfach und bequem, sondern vor allem sehr sicher und in jedem Fall risikolos“, so der HDE-Zahlungsexperte Ulrich Binnebößel anlässlich der Veröffentlichung der Polizeilichen Kriminalstatistik 2014. Danach liegt der Betrug beim Bezahlen mit Karte und Unterschrift, dem sogenannten elektronischen Lastschriftverfahren ELV, nunmehr seit über sieben Jahren unterhalb des Niveaus des vermeintlich sichereren Zahlverfahrens mit Karte und PIN.

Die EHI-Studie zeigt weiterhin konstantes jedoch überschaubares Wachstum der Kartenzahlung. Der Lastschriftanteil ist weiterhin leicht steigend und liegt an zweiter Stelle der Kartenverfahren.

Das kontaktlose Bezahlen im Handel steht vor dem Durchbruch. „Die Weichen sind gestellt. Der Handel wird die Möglichkeiten des kontaktlosen Bezahlens spätestens bei Neuanschaffungen von Zahlungsterminals berücksichtigen“, sagte Ulrich Binnebößel, Zahlungsexperte beim HDE.

Der Handelsverband Deutschland (HDE) spricht sich für eine Begrenzung der Interbankenentgelte bei Debitkartentransaktionen auf maximal fünf Cent je Transaktion aus. Für Kleinbetragszahlungen sollte eine Begrenzung von 0,2 Prozent des Betrages erfolgen.

Weiteren Anpassungsbedarf sieht der Handelsverband Deutschland (HDE) bei den Entgelten, die Händler für Zahlungen ihrer Kunden mit EC-Karte bezahlen müssen. „Wir sehen hier auch nach der kürzlichen Einstellung des kartellamtlichen Verwaltungsverfahrens Handlungsbedarf“, so der HDE-Zahlungsexperte Ulrich Binnebößel.

Handel mahnt weitere Anpassung der Girocard an
Am Montag (30. März 2015) wurde die Entscheidung des Bundeskartellamtes bekannt, das Verwaltungsverfahren zu Electronic Cash einzustellen. Der Handelsverband Deutschland HDE sieht die Einstellung des Verfahrens kritisch und sieht nach wie vor einen notwendigen Anpassungsbedarf beim Bezahlen mit der EC-Karte und PIN. Die Einstellung des Verwaltungsverfahrens durch das Bundeskartellamt setzt hier ein falsches Signal. Vielmehr muss die angekündigte Phase 2 von der Behörde beaufsichtigt werden, mit der die Banken weitere Anpassungen angekündigt haben.

Der Handelsverband Deutschland (HDE) warnt vor den Auswirkungen der geplanten Maßnahmen über Mindestanforderungen an die Sicherheit von Internetzahlungen.

Die gestrige Entscheidung des EU-Parlaments für die Verordnung zur Beschränkung von Interbankengebühren sieht der Handelsverband Deutschland (HDE) positiv.

Der HDE warnt vor steigenden Kosten der Händler für das Bargeldhandling. Besonders kleinere Handelsunternehmen müssten inzwischen bei ihren Banken pro Münzrolle teilweise bis zu einem Euro bezahlen. Hier muss dringend eine Kostenbremse eingezogen werden. Eine weitere Erhöhung der Gebühren bei der Münzausgabe hat negative Folgen für die Volkswirtschaft.

Der Handelsverband Deutschland (HDE) warnt angesichts der von der Europäischen Bankenbehörde veröffentlichten Leitlinien zur Sicherheit von Internetzahlungen vor überhöhten Sicherheitsanforderungen an Zahlungsprozesse im Online-Handel.

Der Handelsverband Deutschland (HDE) bewertet die Deckelung der Gebühren für Kredit- und Debitkarten durch die Europäische Union (EU) positiv. Da die Händler somit in Zukunft weniger für die Akzeptanz der Karten bezahlen müssten, werde es in der Folge in mehr Geschäften möglich sein, beispielsweise mit Kreditkarte zu bezahlen.

Am 17. Dezember 2014 hat sich das EU-Parlament mit dem Ministerrat und der Kommission im sogenannten Trilogverfahren auf eine gemeinsame Position zum Entwurf der MIF-Verordnung geeinigt. Damit ist der Weg frei für eine Verabschiedung, die formal im Parlament und dem Rat erfolgen muss und für das erste Quartal 2015 erwartet wird.

Am 19. November begannen in Brüssel die Trilogverhandlungen zu den zukünftigen Regeln über Gebühren für Zahlungskarten. Erklärtes Ziel der Abstimmungen zwischen Kommission, Parlament und Ministerrat ist, mehr Wettbewerb in den Zahlungsverkehrsmarkt zu bringen und Innovation zu fördern. Allerdings erfüllt der aktuelle Text  des EU-Rates diese Ziele nicht. 

Ab ersten November ergeben sich Änderungen in der Entgeltsystematik beim PIN-gestützten Girocard-Verfahren (ehemals Electronic Cash). Wir möchten mit dieser Umfrage in Erfahrung bringen, welche Auswirkungen die Umstellung hat und bitten um Ihre Mitwirkung.

Der Einzelhandel ist auf die neuen 10-Euro-Scheine gut vorbereitet. Nachdem bereits im vergangenen Jahr die überarbeiteten 5-Euro-Scheine problemlos an den Kassen der Händler akzeptiert wurden, sind die Kassenkräfte auch dieses Mal gut vorbereitet.

Mastercard hat am 10. September 2014 angekündigt, dass bis zum Jahr 2018 das kontaktlose Bezahlen mit MasterCard und Maestro zum Standard für alle Akzeptanzstellen in  Deutschland werden soll. 

Der Europäische Gerichtshof hat heute eine Entscheidung der EU-Kommission aus dem Jahr 2007 zu den multilateralen Interbankenentgelten von Mastercard bestätigt und somit der Berufung der Kartenorganisation nicht stattgegeben. Bereits in einer vorigen Instanz hatte das Gericht zugunsten der Kommissionsentscheidung geurteilt.

Das Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz (BMJV) hat die Broschüre „Bargeldlos bezahlen“ herausgegeben. Sie gibt Verbraucherinnen und Verbrauchern einen Überblick über die bekanntesten bargeldlosen Bezahlmethoden am Point of Sale, im Internet sowie im Ausland.

Die Bundesbank hat in ihrem Montasbericht Juni 2014 einen Artikel veröffentlicht, der sich mit der Bargeldauszahlung im Handel befasst. Basis ist eine Umfrage aus dem Jahr 2011. Inzwischen dürfte sich der Anteil der Auszahlstellen im Handel erhöht haben und die Bekanntheit dieser Dienstleistung zugenommen haben. Die Pressemeldung zu dem Artikel sowie den Verweis auf die Studie finden Sie hier.

Die Europäische Zentralbank hat weiteres Informationsmaterial zur neuen 10-Euro Note vorgestellt.

Am 13. Juni 2014 ist das Gesetz zur Umsetzung der Verbraucherrichtlinie in Kraft getreten. Für den Bereich der Zahlungssysteme ergibt sich eine konkrete Änderung des geltenden Rechts:

Viele Gutscheinkarten, Bonussysteme und Citykarten stehen vor dem Aus. Grund sind geplante Änderungen der europäischen Zahlungsdiensterichtlinie. Demnach sollen ab dem Jahr 2017 Instrumente, die bei unterschiedlichen Händlern als Zahlungsmittel in einem begrenzten Umfeld eingesetzt werden können, nur noch mit einer Erlaubnis der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) herausgegeben werden können.

Die neuesten Zahlen zum Betrug mit Debitkarten sind am 4. Juni 2014 in der Polizeilichen Kriminalstatistik veröffentlicht worden. Danach wurden beim elektronischen Lastschriftverfahren ELV (Debitkarte plus Unterschrift) im Jahr 2013 insgesamt 16.434 Betrugsfälle (2012: 15.471) aufgenommen.

Die Zukunft des elektronischen Lastschriftverfahrens ELV, des Bezahlens mittels EC-Karte und Unterschrift ist gesichert. Nachdem die rechtlichen Grundlagen im Rahmen der SEPA-Gesetzgebung geschaffen wurden, hat nun das ELV-Forum entsprechende Empfehlungen für die technische Umsetzung herausgegeben.

Bei der Auszahlung von Bargeld durch den Handel, dem sogenannten Cashback, sollten Banken mehr Unterstützung leisten. Insbesondere sollte der Handel nicht auch noch dafür bezahlen, wenn er schon Aufgaben der Banken übernimmt.“

Die EHI-Studie zeigt weiterhin konstantes jedoch überschaubares Wachstum der Kartenzahlung. Der Lastschriftanteil ist weiterhin leicht steigend und liegt weiterhin an zweiter Stelle der Kartenverfahren.

In seiner aktuellen Studie „Kartengestützte Zahlungssysteme im Einzelhandel 2014“ hat das EHI ermittelt, wie sich die Anteile der Zahlungsarten entwickelt haben:

Die richtige Auswahl der angebotenen Zahlungsmittel im Onlineshop stellt Händler vor die Herausforderung, eine Balance zwischen Kosten und Kundenanforderungen zu finden. Dies zeigt auch die kürzlich veröffentlichte Studie des ECC Köln, aus der sich ergibt, dass deutsche Online-Händler ihren Kunden derzeit durchschnittlich 5,5 Zahlungsverfahren im Online-Shop anbieten. Grund für diese breite Auswahl sei, dass es noch kein Zahlungsmittel geschafft hat, die Ansprüche von Kunden und Handel in gleicher Weise optimal zu erfüllen.

Der Handelsverband Deutschland (HDE) hat sich gemeinsam mit den Verbänden des Hotel- und Gastgewerbes sowie der Mineralölunternehmen an Bundesfinanzminister Schäuble gewandt und dazu aufgerufen,

Das EU-Parlament hat am Dienstag (4.2.2014) den Vorschlag der Kommission angenommen, nach dem das SEPA-Enddatum zur Abschaltung der Altverfahren für Überweisungen und Lastschriften bis zum 1. August 2014 verschoben werden.

Die Verlängerung der Frist zur Umstellung auf SEPA ist so gut wie entschieden. Einem entsprechenden Vorschlag der Kommission wurde inzwischen auf europäischer Ebene und in Deutschland zugestimmt. Damit können Banken trotz des eigentlichen Endtermins zum 1. Februar nationale Überweisungen und Lastschriften noch bis zum 1. August 2014 abwickeln. Unternehmen müssen jedoch die Fortführung aktiv abstimmen.

Die Präventionsmaßnahmen des deutschen Einzelhandels gegen die Verbreitung von Falschgeld zeigen weiter Wirkung. Das zeigen aktuelle Zahlen der Bundesbank für das zweite Halbjahr 2013.

10-Euro

Zur anstehenden Einführung des neuen 10-Euro-Scheines hat die Europäische Zentralbank Details veröffentlicht.

Die Deutsche Bundesbank hat heute gemeinsam mit dem Bundesfinanzministerium, der Deutschen Kreditwirtschaft und dem Verbraucherverband vzbv eine Pressekonferenz zur SEPA-Einführung gegeben.

Der SEPA-Rat hat mit einer Klarstellung zu SEPA-Lastschriften im Internet ohne Unterschrift auf Marktunsicherheiten reagiert. Mit der Klarstellung soll darauf hingewiesen werden, dass der bisherige Status Quo weiter erhalten bleibt.

Gesetzespaket im Bereich Zahlungsverkehr

Am 24. Juli 2013 hat die Kommission einen Vorschlag für ein Gesetzespaket im Bereich des Europäischen Zahlungsverkehrs verabschiedet. Dieses Paket beinhaltet den Vorschlag für eine überarbeitete Richtlinie über Zahlungsdienste (ZDR2) sowie für eine Verordnung über Multilaterale Interbankenentgelte (MIFs). Mit diesen Maßnahmen sollen die Rahmenbedingungen im Zahlungsverkehr weiter den Bedürfnissen in einem effektiven Europäischen Zahlungsverkehrsmarkt angepasst werden. Zudem sollen sie dazu beitragen, im Bereich des Zahlungsverkehrs Wettbewerb, Innovation und Sicherheit zum Nutzen aller Beteiligen und insbesondere von Konsumenten weiter zu fördern.

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