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Digitale Kompetenzen ausbauen

In Deutschland fehlt es an Fachkräften für die Digitalisierung. Das zeigt der jährlich erscheinende Monitoring Report Wirtschaft Digital des Bundeswirtschaftsministeriums.

Demnach liegt Deutschland bei der Fachkräfteverfügbarkeit in diesem Bereich auf dem letzten Platz unter den untersuchten Ländern. „Auch im Handel sind durch die Digitalisierung Berufe entstanden, für die es heute keine passende Ausbildung in Deutschland gibt“, so der stellvertretende HDE-Hauptgeschäftsführer Stephan Tromp. Der Handelsverband Deutschland habe den Handlungsbedarf erkannt und deshalb das Konzept für einen neuen Ausbildungsberuf E-Commerce Kaufmann/Kauffrau vorgelegt. Zusätzlich soll es für alle, die schon eine kaufmännische Ausbildung absolviert haben, künftig die Möglichkeit geben, sich zum/r Fachwirt/in E-Commerce fortzubilden.

Mit der Schaffung neuer Aus- und Fortbildungsberufe sei es aber noch nicht getan. Vielmehr müsse gleichzeitig die Vermittlung von Medien- und Technikkompetenz in den allgemeinbildenden Schulen stärker angegangen werden. Tromp: „Junge Menschen müssen lernen, wie sie digitale Medien und Dienste auch über die Kommunikation per Social Media hinaus in beruflichen Anwendungsfeldern einsetzen können.“ Für die in der Berufswelt von morgen gefragten Kompetenzen gebe es derzeit kein hinreichendes Bildungsangebot. Ob junge Menschen diese Kompetenzen erlernen und erwerben, hänge deshalb momentan vom Engagement der Eltern oder vom Zufall ab. Bildungspolitik und Schulen müssten jetzt ganz schnell der digitalen Bildung und der Entwicklung digitaler Kompetenzen höchsten Stellenwert einräumen. Dringend erforderlich sei daher auch die Verstärkung der Weiterbildungsaktivitäten für Lehrer.

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