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Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende mit minimierter Kostenbelastung

Das heute von der Bundesregierung im Kabinett beschlossene Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende minimiert die Kostenbelastung für den Handel und die Verbraucher bei der Einführung intelligenter Energie-Messsysteme.

„Ob intelligente Messsysteme am Ende tatsächlich zu Effizienzgewinnen führen, wird von der sinnvollen Nutzung der Daten abhängen“, so HDE-Experte Lars Reimann. Angesichts des noch nicht erwiesenen Mehrwerts sei es gut, dass die Kosten für ein intelligentes Messsystem gedeckelt würden. In der Praxis sei die Messtechnologie allerdings derzeit nicht zum von der Politik angedachten Preis zu haben. Die Kostendeckelung für den Messstellenbetrieb von 100 Euro brutto pro Jahr sei sehr ambitioniert. Deshalb sei zu befürchten, dass die Messstellenbetreiber versuchen werden, die Mehrkosten an anderer Stelle aufzuschlagen. Darauf müsse die Bundesnetzagentur verstärkt achten.

Reimann: „Auch ohne Einbauverpflichtung nutzt der Handel schon heute der Handel intelligente Zähler. Denn sie sind absolut notwendige Grundlage für ein energiesparendes Energiemanagement.“ Daher sei der Handel oftmals selbständiger Messstellenbetreiber. Diese Rolle müsse auch zukünftig möglich sein, weshalb er vom grundzuständigen Messstellenbetreiber nicht aus seiner Rolle gedrängt werden dürfe. Denn nur so könnten die Unternehmen Daten aus allen Regionen Deutschlands zur gleichen Zeit und im gleichen Format erhalten. Das aber sei Grundvoraussetzung für eine Vergleichbarkeit der Filialen.

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