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EEG-Umlage: Ausufernde Ausnahmen einschränken

Mit Blick auf Kostensteigerungen um 280 Millionen Euro für das Jahr 2016 im Einzelhandel in Deutschland bei den Umlagen zur Finanzierung der Energiewende werden eine Kostenbremse und eine faire Verteilung der Finanzierung immer wichtiger.

„Derzeit bezahlen Privatverbraucher und Handelsunternehmen überproportional hohe Strompreise. Die Kosten der Energiewende müssen aber fair auf alle Schultern verteilt werden“, so HDE-Geschäftsführer Kai Falk. Insbesondere bei den Umlagen für die Netzentgelte werde die ungleiche Belastung deutlich: Hier würden für 2016 die Kosten für Verbraucher und Handel um 130 Prozent steigen. Stromintensive Verbraucher hingegen würden dann sogar weniger als in diesem Jahr bezahlen.

Am stärksten schlägt die Erhöhung der EEG-Umlage zu Buche. Hier bezahlt der Handel im kommenden Jahr allein für die Förderung Erneuerbarer Energien rund 2,2 Milliarden Euro. Allein 500 Millionen Euro davon haben ihre Ursache in Privilegien der Industrie. „Die ausufernden Ausnahmen von der EEG-Umlage müssen dringend eingeschränkt werden. Ansonsten zahlen vor allem Privathaushalte und kleinere Unternehmen die Zeche“, so Falk weiter. Der Handel trage rund zehn Prozent der Förderkosten für erneuerbare Energien, obwohl er lediglich für sechs Prozent des Strombezugs verantwortlich sei. Für die Branche stelle das eine Doppelbelastung dar: Die eigenen Stromkosten steigen und gleichzeitig sinkt die Kaufkraft der Verbraucher.

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