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HDE-Präsident warnt vor steigenden Kosten beim Bargeld

Auf dem Bargeldlogistikkongress in Wiesbaden warnte HDE-Präsident Josef Sanktjohanser vor steigenden Kosten der Händler für das Bargeldhandling. „Besonders kleinere Handelsunternehmen müssen bei ihren Banken pro Münzrolle teilweise bis zu einem Euro bezahlen. Hier brauchen wir dringend eine Kostenbremse. Eine weitere Erhöhung der Gebühren bei der Münzausgabe hätte negative Folgen für unsere Volkswirtschaft“, so der HDE-Präsident.

Bis vor kurzem sei diese Dienstleistung der Banken meist noch kostenlos oder deutlich günstiger gewesen. Zukünftige Kostensteigerungen seien auch nicht mehr durch die seit Jahresbeginn für die Banken bestehende Pflicht zur Münzprüfung auf Echtheit erklärbar. Auch die Tatsache, dass die Bundesbank Münzen nicht mehr in einzelnen Rollen, sondern nur noch in großen Gebinden ausgebe und annehme, sei kein ausreichender Kostentreiber.

Der HDE-Präsident zeigte sich auch für die Zukunft von der großen Bedeutung des Bargelds im Einzelhandel überzeugt: „Bezahlprozesse ändern sich nur sehr langsam. Damit die Kunden neue Angebote wie das Bezahlen per Handy annehmen, müssen vor allem ein Zusatznutzen und eine einheitliche Technologie erkennbar sein.“ Gleichzeitig sei aber ein allgemeiner Trend zur Digitalisierung in den Handelsunternehmen zu verzeichnen. Digitale Services in den Läden vor Ort könnten am Ende auch positiv auf schnellere Innovation im Bereich Zahlungssysteme führen.

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