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Die Entwicklung von Shopping Malls zu modernen Marktplätzen

Antje Leinemann kleinAntje Leinemann, Geschäftsführerin von BIKINI BERLIN

Ein Beitrag von Antje Leinemann, Geschäftsführerin von BIKINI BERLIN

Antje Leinemann grossShopping Malls sind aufgrund ihrer Größe oft schon prägend für das Bild der Innenstädte. Umso wichtiger ist es, dass sie sich auch in ihrer Funktion den sozialen und wirtschaftlichen Gegebenheiten des Standorts anpassen. Denn das städtische Leben gewinnt mit großen Schritten weiter an Bedeutung. Insbesondere die Nähe zum Arbeitsplatz sowie zu Freizeitaktivitäten genießt bei Städtern großes Ansehen und steht oben auf der Wunschliste.

Diese Form der Reurbanisierung ist ein gefestigter Trend der gegenwärtigen Raumentwicklung. So wird es in Zukunft noch wichtiger sein, dass auch Shopping Malls dieses Bedürfnis repräsentieren. Das kann bedeuten, dass sie mehr zu Stätten des alltäglichen Lebens – sogenannten Third Places – werden. Damit einhergeht, dass Malls wie BIKINI BERLIN auch Platz für Büros und Freizeitaktivitäten bieten, im besten Fall sogar vermehrt Dienstleistungen wie Fitnessstudios und Bildungsangebote, denn der Radius von Arbeiten, Einkaufen und Wohnen wird immer fokussierter. Folglich wird inzwischen häufiger eine Ergänzung von Handelsflächen zu Wohnraum und Co-Working Spaces als sogenannte Mixed-Use-Flächen in Erwägung gezogen. Diese Vernetzung hat einige Malls bereits geprägt und sie zu einer Stadt in der Stadt gemacht. Für den Handel hat dies den Vorteil, dass sich das Einkaufserlebnis und die Verweildauer in der Mall erhöhen. Gleichzeitig können neu entstandene Quartiere zu neuem Glanz verhelfen und einhergehend eine Initialzündung für in die Jahre gekommene oder unbeliebte Stadtgebiete sein – wie einst geschehen durch die Revitalisierung von BIKINI BERLIN in der City West, die sich in den letzten sechs Jahren zu einem wichtigen und beliebten Anziehungspunkt entwickelt hat.

Bei BIKINI BERLIN sehen wir uns als aktiver Teil der Stadtgesellschaft und der Einzelhandelslandschaft. Von Anfang an wurde bei der Architektur des Gebäudes und Flächen wie dem Kantini Foodmarket darauf geachtet, den Kunden eine einzigartige Aufenthaltsqualität zu bieten – vor allem durch natürliche Materialien, vielfältige Sitzmöglichkeiten und Tageslicht. Die beiden Panoramafenster zum Berliner Zoo haben sich zu wahren Magneten entwickelt.

Unsere Mieterstruktur ist schon immer ein innovativer Mix aus Shops und Büro-Mietern gewesen, arrondiert durch den ZooPalast und das 25hour Hotel. Heutzutage liegt unser Fokus bei der Auswahl neuer Mieter je nach Größe der Fläche auch auf der Erweiterung um Services. Mit der Förderung hybrider Konzepte, die auf eine Mischnutzung setzen, schaffen Malls wie BIKINI BERLIN Lifestyle Hubs und eine Integration in den Alltag der Konsumenten.


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