Durch eine Stärkung des freien Wettbewerbs müssen die Wirtschaftskräfte belebt werden, um wieder nachhaltiges Wachstum und Wohlstand zu gewährleisten. Durch die EuGH-Rechtsprechung zur Preisangabenverordnung wurden schon im vergangenen Jahr die Möglichkeiten der Unternehmen, mit Preisherabsetzungen zu werben, eingeschränkt. In der Praxis folgt daraus eine den Wettbewerb dämpfende Beschränkung der Preissetzungsautonomie des Handels mit Gefahren für die Verbraucherwohlfahrt. In dieser Gemengelage wird der europäische Markt mit Warenlieferungen aus Fernost überflutet, wobei weder das Angebot noch die in den Binnenmarkt gelangenden Produkte immer rechtskonform sind. Gravierende Wettbewerbsverzerrungen zu Lasten der rechtstreuen Wirtschaftsakteure in der EU und Gefahren für die Verbraucherwohlfahrt sind die Folge.
Trotz dieser brennenden Herausforderungen und Probleme bleibt die wettbewerbspolitische Agenda der Regierungsparteien bisher vage. Aus diesem Anlass haben wir am 5. November mit hochkarätigen Referenten aus der Wissenschaft, mit Vertretern der Bundesregierung sowie der Politik, Wirtschaft und Anwaltschaft diskutiert, welche politischen Maßnahmen in der neuen Legislaturperiode zur Sicherung der Freiheit des Wettbewerbs sinnvoll sind. Hier finden Sie das Programm.
Fotos: Santiago Engelhardt
Tag der Wettbewerbsfreiheit 2025 – Handelsverband Deutschland (HDE)