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HDE bewertet ASICS-Entscheidung des Bundeskartellamts positiv

Der von ASICS praktizierte pauschale Preissuchmaschinenvorbehalt hat insbesondere kleine und mittlere Einzelhändler benachteiligt. Die Einschränkungen haben den Preiswettbewerb behindert, am Ende ging das so auch zu Lasten der Verbraucher.

„Die aktuelle Entscheidung des Bundeskartellamts zu den vom Laufschuhhersteller ASICS praktizierten Preissuchmaschinenvorbehalten und Plattformverboten ist gerade für den Mittelstand wichtig“, so HDE-Experte Peter Schröder. Der Beschluss ermögliche es den Einzelhändlern, auch in Zukunft autonom über die Wahl ihrer Vertriebskanäle zu entscheiden.

Grundsätzlich sieht der HDE selektive Vertriebssysteme der Markenartikelindustrie im von der EU-Kommission festgelegten Rahmen als legitim an. Sie könnten auch im Bereich von Sportartikeln und Laufschuhen einen wesentlichen Beitrag zur Effizienzsteigerung leisten. „Selektive Vertriebssysteme dürfen aber nicht vom Hersteller missbraucht werden, um einzelne Vertriebskanäle wie den Online-Handel willkürlich auszuschließen oder zu diskriminieren“, so Schröder. Ein solches Vorgehen sei insbesondere dann inakzeptabel, wenn der Hersteller - wie im Fall von ASICS - seinerseits dann das Internet für den Direktvertrieb nutze.

 

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