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Kleinere und mittlere Einkommen entlasten – Kaufkraft dauerhaft stärken

Auf Einladung des Handelsverbandes Deutschland (HDE) diskutierten gestern die Bundestagsabgeordneten Carsten Linnemann (CDU), Kerstin Andreae (Grüne) und Marie-Luise Dött (CDU) mit der HDE-Spitze und dem Chefökonom des Handelsblatts, Bert Rürup, über die politischen Rahmenbedingungen für den Konsum.

HDE-Präsident Josef Sanktjohanser machte dabei deutlich: „Für den Einzelhandel brauchen wir eine dauerhafte Stärkung der Kaufkraft. Das heißt, dass kleine und mittlere Einkommensgruppen entlastet werden müssen.“ Es sei ein Gebot der Gerechtigkeit, den Steuerzahler an den derzeit sprudelnden Überschüssen des Staates teilhaben zu lassen. Dabei gehöre insbesondere der gerade bei kleinen Einkommen stark ansteigende Tarifverlauf - der sogenannte Mittelstandsbauch - auf den Prüfstand.

Sanktjohanser forderte außerdem die Entlastung der Verbraucher und der Handelsunternehmen bei der Finanzierung der Energiewende. „Die Verteilung der Kosten der Energiewende muss sich stärker am tatsächlichen Energieverbrauch orientieren und auch den derzeit unverhältnismäßig entlasteten Industriesektor angemessen an der Energiewende beteiligen“, so Sanktjohanser. Ansonsten sei auch die gesamtgesellschaftliche Akzeptanz des Projekts Energiewende in Gefahr.

Alle Forderungen des HDE zur Bundestagswahl unter www.der-Handel-für-Wachstum.de

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