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Weiterbildung im Handel ein Erfolgsmodell

Die Weiterbildung der Mitarbeiter im deutschen Einzelhandel ist ein Erfolgsmodell, drei von vier Händlern bieten entsprechende Maßnahmen an. „Weiterbildung ist im Handel aufgrund der sich ständig wandelnden Anforderungen und des hohen Bedarfs an Führungskräften von hoher und wachsender Bedeutung“, so HDE-Geschäftsführer Wilfried Malcher.

Der Handel liegt mit seinem Angebot an Weiterbildungen nach einer Untersuchung des Statistischen Bundesamtes über dem Durchschnitt der deutschen Wirtschaft. 44,3 Prozent der Beschäftigten des Handels haben sich danach im Jahr 2010 beruflich weitergebildet. Die Studie hat auch ergeben, dass Handelsunternehmen stärker als andere Wirtschaftsbereiche auf innerbetriebliche Weiterbildung setzen. So liegt der Handel beim Anteil der Teilnahmestunden für interne Weiterbildungen mit zwei Dritteln rund 10 Prozentpunkte über dem Gesamtschnitt. Etwa ein Drittel der in Form von Lehrveranstaltungen durchgeführten Weiterbildung findet außerhalb der Handelsunternehmen bei Bildungsdienstleistern wie den Bildungszentren und Fachschulen des Handels statt.

„Weiterbildungsangebote sind angesichts der immer härter werdenden Konkurrenz um gute Arbeitskräfte ein echter Wettbewerbsvorteil für die Unternehmen. Den Arbeitnehmern sind Entwicklungschancen sehr wichtig“, so Malcher weiter. Weiterbildung beschränkt sich nicht nur auf Lehrveranstaltungen; auch andere Maßnahmen spielen eine wichtige Rolle. So haben im Handel nach einer Studie im Rahmen der 4. Europäischen Erhebung zur beruflichen Weiterbildung beispielsweise 18,5 Prozent der Beschäftigten selbstgesteuertes Lernen genutzt, weitere 19 Prozent haben Informationsveranstaltungen und 29,8 Prozent Phasen der Weiterbildung am Arbeitsplatz in Anspruch genommen.

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