CO2-Zertifikatehandel für Klimaschutz und eine faire Finanzierung der Energiewende

Der Einzelhandel unterstützt den vollständigen Umstieg auf regenerative Energien, ohne den die Klimaschutzziele nicht zu erreichen sind. Die Kosten der Energiewende belasten Privathaushalte jedoch erheblich, ohne ausreichend auf die Klimaziele einzuzahlen.

Wir sehen die Notwendigkeit, die bisherigen Instrumente zur Finanzierung der Energiewende durch einen CO2-Preis in Form eines Zertifikatehandels über die verschiedenen Sektoren hinweg zu ersetzen. Dieser muss das aktuelle Steuer- und Umlagesystem mit Stromsteuer und EEG-Umlage ablösen. Eine Entlastung auf der Stromkostenseite ermöglicht zudem weitere Investitionen, insbesondere in den Bereichen Verkehr und Wärme.

Der Klimaschutz ist eine globale und gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die das Mitwirken aller gesellschaftlichen Kräfte erfordert. Deshalb hat der Handel seine Anstrengungen für den Klimaschutz immer weiter vorangetrieben. Die direkten CO2-Emissionen konnten in den letzten beiden Jahrzehnten um die Hälfte reduziert werden.

Insbesondere die Filialisten haben ihre Energiekonzepte kontinuierlich optimiert und erhebliche Strom- und Energieeinsparungen erzielt. Einzelhändler nutzen zunehmend regenerative Energien für die eigene Stromversorgung sowie effiziente Beleuchtungs- und Klimatechnik und setzen Green-Building-Konzepte um. Die HDE-Klimaschutzoffensive trägt dazu bei, die Erfahrungen und das Wissen großer Unternehmen kleinen und mittleren zu vermitteln. Zudem ist der Handel bereit, erheblich zu einer Reduktion von Emissionen im Verkehrssektor beizutragen. So könnte allein der Lebensmittelhandel seine bundesweit 38.000 Parkplätze für den flächendeckenden Aufbau einer E-Ladeinfrastruktur zur Verfügung stellen. Dazu bedarf es passender Förderprogramme.

Klimalogos

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