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Begriffsdefinitionen: E-Commerce

Begriffsdefinitionen E-Commerce Bild - wei 1Im E-Commerce geistern viele unterschiedliche Begriffe umher. Was Omni- von Multi-Channel unterscheidet und was mit Me- oder Re-Commerce gemeint ist, erfahren Sie in hier.

 

 

E-Commerce / Online-Handel

Vom englischen Begriff Electronic-Commerce: elektronischer Handel. E-Commerce bezeichnet den Kauf und Verkauf von Produkten über das Internet, sowohl im B2B (Business to Business – Kauf und Verkauf von Unternehmen zu Unternehmen), als auch im B2C (Business to Consumer – Kauf und Verkauf von Unternehmen zu Endkonsument) –Bereich. Zum E-Commerce gehört auch der M-Commerce, welcher sich auf den Kauf und Verkauf über mobile Endgeräte beschränkt. Auch elektronisch abgewickelte Geschäftsprozesse, bei denen die Beteiligten auf elektronischem Wege kommunizieren, beispielsweise im Bereich Kundenservice und Online-Banking finden unter dem Deckmantel des E-Commerce statt. Die Vergleichbarkeit von Daten zum E-Commerce wird dadurch erschwert, dass einige auch den Kauf und Verkauf von Dienstleistungen zum Online-Handel zählen.

Kanal / Channel

Mit Kanälen bzw. Channel sind die verschiedenen Vertriebs- und Kommunikationswege gemeint. Hierzu zählen u.a. Online-Angebote wie Online-Shops, Social Media Dienste, E-Mails, Apps, Push-Nachrichten über mobile Endgeräte, Location Based Services (lokale Standortdienste) wie Google Maps und Yelp, aber auch stationäre Angebote wie Ladengeschäfte oder traditionelle Medien wie Kataloge oder Fernsehwerbung.

B2B E-Commerce

Mit Business to Business bezeichnet man Transaktionen des E-Commerce, die zwischen anbietenden Unternehmen und ihren Nachfragern stattfinden. Letztere können Wiederverkäufer, Weiterverarbeiter, gewerbliche Verwender oder sonstige Institutionen wie Verbände und Vereine sein.

B2C E-Commerce

Mit Business to Consumer bezeichnet man Transaktionen des E-Commerce, die zwischen anbietenden Unternehmen und dem Endkonsumenten / Käufer stattfinden.

E-Shopping / Online-Shopping

Electronic Shopping bzw. Online-Shopping bezeichnet den Kauf- und Verkaufsprozess im B2C E-Commerce, bei dem Unternehmen an Endkonsumenten verkaufen. Im Gegensatz zum B2C E-Commerce zählen Leistungen wie Kundenservice, Online-Banking etc. nicht zum Online-Shopping. Der Begriff ist meist mit einer Verbraucherperspektive besetzt und wird oft im Zusammenhang mit Kauferlebnis benutzt. Obwohl er streng genommen der genauere Begriff für das ist, was im Allgemeinen unter E-Commerce verstanden wird, ist er weniger verbreitet.

Me-Commerce
Beim Me-Commerce werden die Online-Angebote und die Kommunikation der Online-Shops an den jeweiligen Kunden angepasst. Diese kundenindividuelle und personalisierte Ansprache von Kunden dient der Kundenbindung sowie einer steigenden Konversionsrate. Me-Commerce beschreibt die technische Komponente der Personalisierung, nicht die individualisierten Produkte an sich.

 Re-Commerce

Mit Re-Commerce ist der Handelsverkehr gebrauchter Gegenstände über das Internet gemeint. Meist über Online-Ankaufs-Plattformen werden die teilweise wiederaufgearbeiteten Produkte wieder verkauft. Re-Commerce spielt vor allem bei der Planung von Retouren eine Rolle und wirkt sich dadurch auch auf die Gewinne des Online-Händlers aus. Der Re-Commerce ist vom Recy-Commerce abzugrenzen, welcher den Verkauf von aus alten Gegenständen zurückgewonnenen Rohstoffen und einzelnen Komponenten beschreibt und oft rechtliche Fragen mit sich zieht.

Trend Mobile

Der Trend Mobile dient als Verknüpfung von stationärem Handel und Online-Angeboten. Mobile Endgeräte, wie z.B. Smartphone und Tablet, dienen als Verknüpfungselemente zwischen Ladengeschäft und Internet. Der Mobile Trend beinhaltet auf der einen Seite den Mobile Commerce, auf der anderen Seite aber auch weitere Dienste, welche über mobile Endgeräte zur Orientierung, zur Werbung und zur allgemeinen Kommunikation genutzt werden können.

Mobile Commerce / M-Commerce

Der Mobile Commerce ist ein Teilgebiet des E-Commerce und meint den Kauf und Verkauf von Produkten über mobile Endgeräte (u.a. Tablet und Smartphone). Für den M-Commerce werden daher an mobile Endgeräte angepasste Webseiten bzw. Apps benötigt, über welche Nutzer den Einkauf tätigen können.

Multi-Channel

Der Begriff Multi-Channel, zu Deutsch mehrere Kanäle, meint den Kauf und Verkauf sowie die Kommunikation über mehrere Kanäle, welche allerdings nicht notwendigerweise miteinander verknüpft sind.

Cross-Channel

Der Begriff Cross-Channel beschreibt die kanalübergreifende Verknüpfung von online und offline Vermarktungs- und Vertriebswegen.

Omni-Channel

Meist wie Multi-Channel oder Cross-Channel benutzt, aber irreführend, da das Wort „omni“ andeutet, dass alle Kanäle abgedeckt würden, was aber aufgrund von immer neuen Technologien und einer großen Auswahl an Kommunikationswegen unwahrscheinlich ist.

No-Line Commerce / Seamless Commerce

No-Line Commerce, zu Deutsch Handel ohne Linie, bzw. Seamless Commerce, zu Deutsch nahtloser Handel, ist die Weiterentwicklung von Multi-Channel Strategien: wenn aus Verbrauchersicht keine Unterscheidung zwischen online und offline besteht, Informations- und Kaufprozesse ohne spürbare Brüche bestehen und die Grenzen zwischen stationärem und Online-Handel verschwimmen, dann spricht man von No-Line oder Seamless Commerce. Es besteht der Anspruch, dass der Verbraucher in jeder Phase des Informations- und Kaufprozesses problemlos von offline zu online und andersherum wechseln kann und dabei keine Verluste beim Einkaufserlebnis entstehen. Beispiele sind virtuelle Anproben, Bezahlen per Gesichtserkennung etc., welche Brücken bauen und vermeintliche online oder offline Handlungen in die jeweils andere Welt übertragen.

Customer Journey

Aus dem Englischen: Reise des Kunden. Der Begriff kommt aus dem Marketing und beschreibt die einzelnen Phasen, die ein Kunde vor dem tatsächlichen Kauf eines Produktes bzw. einer Dienstleistung durchläuft. Dabei werden alle Touch-Points bzw. Berührungspunkte mit der Marke, dem Produkt oder der Dienstleistung mit einbezogen, ob sie direkt sind (Werbung, Webseite, stationärer Handel etc.) oder indirekt (Meinung Dritter über Blogs, Zeitschriften, Bewertungen auf Webshops etc.). Die Customer Journey kann sich über mehrere Kanäle erstrecken.

 

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