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Fahrverbote gefährden Innenstädte

Vor dem morgigen Urteil des Bundesverwaltungsgerichts warnt der Handelsverband Deutschland (HDE) vor den negativen Folgen möglicher Fahrverbote.

„Die Kunden müssen den Einzelhandel in den Innenstädten auch in Zukunft unkompliziert erreichen können. Ansonsten drohen den Händlern Umsatzverluste“, so HDE-Präsident Josef Sanktjohanser. Eine HDE-Umfrage hatte vor kurzem gezeigt, dass 70 Prozent der potenziell von Fahrverboten betroffenen Händler Umsatzverluste befürchten. Neben dem Kundenzugang ist der Handel aber auch auf eine problemlose Belieferung der Geschäfte und Filialen durch Lkw und leichte Nutzfahrzeuge angewiesen.

Statt Fahrverboten fordert der HDE deshalb die Stärkung des öffentlichen Nahverkehrs und eine intelligentere Verkehrssteuerung. Die Potentiale zur Verbesserung der Stickoxid-Werte sind lange nicht ausgereizt. Alleine durch die Verlagerung von Lieferverkehren beispielsweise in die Nacht kann ein Beitrag zur Stauvermeidung und somit zu einer geringeren Luftbelastung geleistet werden. Dafür sind die Händler aber auf die Entwicklung von sauberen und leisen Lieferfahrzeugen durch die Hersteller angewiesen. Die Förderung neuer Technologien sollte dabei antriebsneutral und ohne eine einseitige Konzentration auf E-Mobilität erfolgen. Sanktjohanser: „Der Handel steht bereit, seinen Beitrag zu leisten. Wir brauchen eine umfassende Verkehrswende mit einer Entzerrung der Verkehre und intelligenten Verknüpfungen. Fahrverbote führen in die Irre und gefährden alle Bemühungen, die Innenstädte als vitale Zentren zu erhalten.“

Das Positionspapier des HDE zur Verkehrswende finden Sie unter www.einzelhandel.de/10964.

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Stefan Hertel
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