Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen.

OK

Grenzkontrollen: Schaden für Logistik und Handel

Mit Blick auf die Diskussion zur Einführung von dauerhaften Kontrollen auch an Grenzen innerhalb des Schengen-Raums warnt der Handelsverband Deutschland (HDE) vor den Folgen für die Logistik und die Handelsunternehmen.

„Unkalkulierbare Wartezeiten an den Grenzen zu Österreich und anderen Nachbarländern würden die Logistikkosten für den Handel und seine Dienstleister erheblich in die Höhe treiben“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Der Handel sei mit seinen internationalen Lieferketten auf möglichst reibungslose und planbare Lieferungen angewiesen. Die Einführung von Grenzkontrollen mit langen Rückstaus sei deshalb für die Handelsunternehmen ein ernsthaftes Risiko.

Darüber hinaus würden vor allem Einzelhändler in grenznahen Gebieten leiden. „Es ist zu erwarten, dass viele Kunden, die sonst zum Einkaufen über die Grenze nach Deutschland kommen, die langen Rückstaus bei Grenzkontrollen meiden werden“, so Genth weiter. In der Folge müssten diese Unternehmen dann mit sinkenden Kundenzahlen rechnen.

Schon heute gibt es an einzelnen Grenzstationen punktuell immer wieder lange Rückstaus. Die Einführung von dauerhaften Kontrollen an allen Übergängen würde die Situation weiter verschärfen. Genth: „Der Handel braucht wie kaum eine zweite Branche offene Grenzen und internationale Zusammenarbeit. Die Politik sollte die Errungenschaften der letzten Jahrzehnte nicht vorschnell aufs Spiel setzen.“

Schätzungen der Bundesregierung hatten in den letzten Tagen ergeben, dass die Kontrollen an der deutsch-österreichischen Grenze negative Auswirkungen auf die Wirtschaft haben und das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in der Folge um ein bis drei Milliarden Euro schrumpfen könnte.

HDE auf Facebookico-twitterico-xingico-rss
Icon klein 1.3
Ansprechpartner:

Kai Falk
Geschäftsführer
Pressesprecher
Tel: 030 / 72 62 50 60
Fax: 030 / 72 62 50 69
eMail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Stefan Hertel
Pressesprecher
Tel.: 030 / 72 62 50 61
Fax: 030 / 72 62 50 69
eMail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!