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EU-Richtlinie: Was nützt sie dem Landwirt?

In der Verbändeanhörung im Landwirtschaftsministerium zum EU-Richtlinienentwurf, der die Freiheit der Vertragsgestaltung in der Lebensmittellieferkette einschränken soll, hat der Handelsverband Deutschland (HDE) in dieser Woche Erweiterungen des Schutzbereichs auf Großunternehmen und multinationale Markenkonzerne klar abgelehnt.

„Der vorliegende Entwurf schießt aus nationaler Sicht deutlich über das Ziel hinaus, die Landwirte vor unlauteren Praktiken ihrer Abnehmer zu schützen“, stellt der stellvertretende HDE-Hauptgeschäftsführer Stephan Tromp fest. Die geplante Einbeziehung der verarbeitenden Lebensmittelindustrie in den Schutzbereich sei unnötig. „Wir unterstützen die Position der Bundesregierung, die EU-Regelungen auf Unternehmen kleiner und mittlerer Größe zu beschränken“, so Tromp. „Es gibt keinen Grund, auch international agierende Industriekonzerne vor der vermeintlichen Verhandlungsmacht des Lebensmitteleinzelhandels zu schützen.“ Handel und Industrie verhandelten auf Augenhöhe. Der HDE appelliert an die Bundesregierung, einer Erweiterung des Anwendungsbereichs auf diese Unternehmen im europäischen Rat eine klare Absage zu erteilen.

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