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HDE-Konsumbarometer: Verbraucherstimmung mit negativem Trend

Das HDE-Konsumbarometer zeigt für den September zunehmende Verunsicherung bei den Verbrauchern.

Ursache dafür sind das uneinheitliche gesamtwirtschaftliche Bild und die unentschlossene Steuerpolitik der Bundesregierung. Der Handelsverband Deutschland (HDE) fordert deshalb die Politik auf, eine klare Richtung vorzugeben und die Verbraucher zu entlasten.

Das HDE-Konsumbarometer sinkt im September im Vergleich zum Vormonat ab und liegt in etwa auf dem Niveau des Juli. Über den gesamten Beobachtungszeitraum zeigt sich beim HDE-Konsumbarometer somit ein leicht negativer Trend. In den letzten Monaten ist der Index von einer zunehmenden Verunsicherung der Verbraucher geprägt. Ursachen dafür sind uneinheitliche volkswirtschaftliche Daten und eine fehlende Leitlinie der Bundesregierung für ihr wirtschafts- und sozialpolitisches Handeln. Diese Entwicklungen sorgen für eine extreme Volatilität der Verbraucherstimmung. Das macht verlässliche Aussagen zur Entwicklung des privaten Konsums in den nächsten Monaten sehr schwierig. „Die Große Koalition muss jetzt liefern. Die Verunsicherung gefährdet mittelfristig die Binnenkonjunktur“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. „Die Verbraucher erwarten eine verlässliche Politik. Die Bundesregierung muss deshalb jetzt wie lange versprochen den Solidaritätszuschlag abschaffen. Das wäre auch ein gutes Signal, um die Kaufkraft zu stärken.“

Das HDE-Konsumbarometer erscheint monatlich und basiert auf einer Umfrage unter 2.000 Personen zur Anschaffungsneigung, Sparneigung, finanziellen Situation und anderen konsumrelevanten Faktoren. Es bildet nicht das aktuelle Verbraucherverhalten ab, sondern die erwartete Stimmung in den kommenden drei Monaten.

Weitere Informationen zum Thema unter: www.einzelhandel.de/konsumbarometer

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