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Handel reduziert Kunststoffe

Die Reduzierung von Kunststoffen bei Verpackungen ist ein zentrales umweltpolitisches Ziel deutscher Handelsunternehmen.

Mit Blick auf die Einladung der Bundesumweltministerin zu einem Runden Tisch erklärt HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth: „Der Ressourcen- und Klimaschutz ist seit Jahren ein wichtiges Thema für die Branche.“ So konnte innerhalb von zwei Jahren der Verbrauch von Kunststofftragetaschen um mehr als die Hälfte gesenkt werden. In der Produktion von Eigenmarken spielt der Einsatz von Kunststoffrezyklaten eine immer größere Rolle. PET-Wasserflaschen werden zum Teil aus über 60 Prozent recyceltem Kunststoff hergestellt. Verpackungen von Wasch- und Reinigungsmitteln bestehen in vielen Fällen bereits zu 100 Prozent aus Rezyklaten. Das Gewicht von Verpackungen wurde deutlich reduziert, womit jährlich tausende Tonnen Kunststoff eingespart werden können. Im Obst- und Gemüsesortiment wird mit Laserkennzeichnungen statt Plastikverpackungen gearbeitet, Kunststoff-Einwegbeutel werden durch Mehrwegnetze ersetzt und an vielen Frischetheken werden Mehrwegboxen der Kunden akzeptiert, um Verpackungen einzusparen. Dennoch stößt gerade der Lebensmittelhandel bei der Einsparung von Kunststoffverpackungen noch an Grenzen: „Hygienevorschriften und die Vermeidung von Lebensmittelabfällen haben hier höchste Priorität“, so Stefan Genth.

Der Handel setzt auf die stetige Verbesserung beim Recycling. Genth: „Wir haben deutschlandweit ein flächendeckendes Rücknahmesystem für Einweg- und Mehrweggetränkeverpackungen aufgebaut und in den vergangenen Jahren erheblich in den Aufbau und Erhalt der dualen Systeme investiert.“ Das neue Verpackungsgesetz soll seit Januar 2019 für mehr Transparenz, höhere Recyclingquoten und eine stabile Finanzierung der dualen Systeme sorgen. Ab diesem Jahr gilt darüber hinaus zum ersten Mal ein Mindeststandard für recyclinggerechtes Design. Verpackungen, die gut recycelbar sind, werden finanziell begünstigt.

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