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Fahrermangel: Sofortprogramm gefordert

Gemeinsam mit anderen Verbänden setzt sich der Handelsverband Deutschland (HDE) dafür ein, Maßnahmen gegen den Fahrermangel in der Logistik umzusetzen.

Die in einem Fünf-Punkte-Plan der Verbände enthaltenen Ansätze werden jetzt auch Eingang in das Innovationsprogramm Logistik 2030 des Bundesverkehrsministeriums finden. „Die Politik muss hier dringend handeln. Denn das Transportvolumen steigt immer weiter. Der Fahrermangel wird zunehmend ein Risiko für die Versorgung der Bevölkerung“, so der HDE-Bereichsleiter für Standort- und Verkehrspolitik, Michael Reink. Die Fahrerlücke liegt derzeit bei rund 40.000 Stellen, die nicht besetzt werden können. „Wir stoßen an die Grenzen des Systems“, so Reink.

Der HDE und weitere Verbände fordern deshalb eine Reihe an Maßnahmen, um den Beruf des Fahrers wieder für die jungen Menschen attraktiv zu machen. Unter anderem geht es dabei um eine Verbesserung der Straßen und Parkplätze. Das Straßen-, Verkehrs- und insbesondere auch das Baustellenmanagement muss verbessert werden, wozu auch der Ausbau digitaler Informationssysteme beitragen kann. Nicht zuletzt aus Gründen der Verkehrssicherheit und der Verlässlichkeit der Lieferketten ist der Gesetzgeber in der Pflicht, für ausreichende Lkw-Stellplatzkapazitäten und für eine sichere Ausstattung der Parkplätze zu sorgen. Nur so können die gesetzlichen Vorgaben zur Einhaltung der Ruhezeiten erfüllt werden. Gleichzeitig muss der Beruf des Kraftfahrers wie alle anderen Berufsbilder im Logistiksektor bei der Berufsorientierung an Schulen eine größere Rolle spielen. Darüber hinaus ist ein Integrationsprogramm (inklusive Sprachförderung) zur Gewinnung und Betreuung von Nachwuchs und Quereinsteigern sowie Fahrern aus anderen EU-Mitglieds- sowie Drittstaaten notwendig. Zudem muss es einfacher werden, Fahrer aus Drittstaaten, die in Deutschland eine verbindliche Arbeitsplatzzusage vorweisen können, mit einem Visum und den weiteren Voraussetzungen zur Ausübung des Fahrerberufs auszustatten.

Den Fünf-Punkte-Plan finden Sie unter: https://bit.ly/2EPkYgR

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Ansprechpartner:

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Tel: 030 / 72 62 50 60
Fax: 030 / 72 62 50 69
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Stefan Hertel
Pressesprecher
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