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Nach der Europawahl: HDE-Präsident fordert schnelle Kommissionsbildung

Positiv bewertet der Handelsverband Deutschland (HDE) die gestiegene Wahlbeteiligung bei der Europawahl in der vergangenen Woche.

„Die Bürger sind sich der großen Bedeutung der EU bewusst. Das zeigt die hohe Wahlbeteiligung, zu der sicherlich auch die zahlreichen Wahlaufrufe der Wirtschaft einen Beitrag geleistet haben“, so HDE-Präsident Josef Sanktjohanser. Im Vorfeld hatte der HDE gemeinsam mit einigen Handelsunternehmen und anderen Verbänden immer wieder zur Teilnahme an den Wahlen aufgerufen.

Angesichts der großen Herausforderungen fordert der HDE-Präsident die Politik nun auf, sich rasch auf eine neue EU-Kommission zu einigen: „Jetzt muss es für EU-Parlament und Kommission darum gehen, so schnell wie möglich in den Arbeitsmodus zu kommen. Handlungsunfähigkeit können wir uns nicht leisten.“ Gefragt seien jetzt Maßnahmen zur Stärkung offener Märkte und des freien Handels nach innen und nach außen. Der Handel brauche einen Binnenmarkt, der für die Digitalisierung gerüstet ist und eine Politik, die auf globale Wettbewerbsfähigkeit setzt. Sanktjohanser: „Digitalisierung und internationale Wettbewerber warten nicht, bis Europa sich neu sortiert hat.“

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