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Bündnis für nachhaltige Textilien: Mehr Transparenz war nie

Die Pläne und Fortschrittsberichte zeigen auf, was die einzelnen Mitglieder bisher erreicht haben und welche Ziele sie sich im laufenden Jahr stellen. „Mehr Transparenz war nie“, sagt Stefan Genth und verweist auf konkrete Ergebnisse der Bündnisarbeit.

So haben sich die Bündnismitglieder verpflichtet, ab diesem Jahr 160 kritische Chemikalien nicht mehr für die Textilherstellung einzusetzen. Gleichzeitig haben sie sich auf einen einheitlichen Abwasserstandard geeinigt, der eine umweltschädliche Ableitung von Abwässern verhindert. Der Anteil von nachhaltiger und Bio-Baumwolle konnte auf rund ein Drittel gesteigert werden und liegt damit nahe an der Zielmarke von 35 Prozent für 2020. Noch in diesem Jahr startet eine Bündnisinitiative für existenzsichernde Löhne in Kambodscha. Ziel ist ein flächendeckender Tarifvertrag für die Beschäftigten.

„Das deutsche Textilbündnis ist ein gelungenes Beispiel gemeinsamen Engagements von Zivilgesellschaft, Gewerkschaften, Standardorganisationen, der Bundesrepublik und der Wirtschaft. Wichtig ist eine weitere Internationalisierung, um in den globalen Lieferbeziehungen nachhaltig Veränderungen zu erreichen“, so Stefan Genth.

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