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EEG-Umlage: Grundlegende Reform bleibt unerlässlich

Trotz der heute bekannt gegebenen Senkung der EEG-Umlage fordert der Handelsverband Deutschland (HDE) weiterhin eine grundlegende Reform der Finanzierung der Energiewende.

„Wir brauchen eine faire Verteilung der Kosten der Energiewende. Derzeit bezahlen die Privatverbraucher und viele Handelsunternehmen überproportional hohe Strompreise“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Die große Koalition müsse ihre vorsichtig begonnenen Reformen des Erneuerbare Energien-Gesetzes weiterführen und dürfe sich jetzt nicht auf der Senkung der EEG-Umlage ausruhen. Vielmehr müsse diese Verschnaufpause für grundlegende Reformen bei der Stromerzeugung und der Vermarktung genutzt werden. „Die EEG-Umlage stellt eine Gefahr für den Standort Deutschland dar. Der Handel setzt sich deshalb weiterhin für mutigere Reformen bei der Neugestaltung des EEG ein“, so Genth. Der Einzelhandel rechnet alleine für 2014 mit einer umlagebasierten Kostenbelastung von weit über zwei Milliarden Euro. Für einen durchschnittlichen Supermarkt bedeutet die jetzige Senkung der Umlage um 0,07 ct/kWh lediglich eine Entlastung von ca. 350 Euro im Jahr. Ein 3-Personen Haushalt wird dann rund 2,50 Euro im Jahr sparen.

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