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Rentenbeiträge schnell senken

Der Handelsverband Deutschland (HDE) bewertet die Ankündigungen zur Senkung der Rentenbeiträge positiv.

„Eine Absenkung der Rentenbeiträge wäre ein kleines Binnenkonjunkturprogramm“, so HDE-Geschäftsführer Heribert Jöris. Eine Verringerung der Beiträge müsse jetzt aber auch zum nächstmöglichen Zeitpunkt angegangen werden. Denn derzeit übersteige das Finanzpolster der Rentenkasse das Volumen von 1,5 Monatsausgaben. Laut Sozialgesetzbuch sei die Regierung damit dazu verpflichtet, den Beitragssatz zu senken.

Kritisch sieht der HDE allerdings, dass durch die Einführung der teuren Mütterrente und der Rente mit 63 die Beiträge weniger als eigentlich möglich sinken werden. „Die Finanzierung der Mütterrente über die Rentenkassen sorgt für Ungerechtigkeiten und ist eine schwere Hypothek für die Zukunft. Schon ab 2017 könnte das eine Erhöhung um einen Prozentpunkt notwendig machen“, so Jöris weiter. Der Rententopf dürfe nicht durch immer neue Leistungen überlastet werden. Ein völlig falsches Signal in den Zeiten des demographischen Wandels sei die Rente mit 63. Außerdem komme sie nicht zielgenau den Arbeitnehmern mit körperlich besonders schweren Tätigkeiten zugute.

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