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Strafbefreiende Selbstanzeige: HDE warnt vor Überforderung der Unternehmen

Der Handelsverband Deutschland (HDE) warnt die Politik vor zu strengen Kriterien für eine strafbefreiende Selbstanzeige.

„Die Politik darf hier nicht ausschließlich den privaten Steuerhinterzieher in den Blick nehmen. In der Praxis können Unternehmen Fehler in der Steuererklärung nicht hundertprozentig ausschließen“, so HDE-Experte Jochen Bohne. Selbst perfekt organisierte Steuerabteilungen seien im täglichen Massengeschäft nicht dagegen gefeit.

Deshalb sei es wichtig, dass Unternehmen ihre Steuererklärungen korrigieren können, ohne gleich befürchten zu müssen, in das Fadenkreuz der Ermittlungsbehörden zu geraten. „Es geht nicht um geplante Steuerhinterziehung, sondern um Fehler, die der Komplexität der Materie geschuldet sind“, so Bohne weiter. Positiv bewertet der HDE dementsprechend die vom Gesetzgeber vorgesehenen Lösungen für Umsatzsteuervoranmeldungen und Lohnsteueranmeldungen. Für die Jahreserklärungen allerdings ist eine entsprechende Lösung noch nicht absehbar.

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