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Textilherstellung: Arbeitsbedingungen gemeinsam mit Politik verbessern

Der Handelsverband Deutschland (HDE) bietet dem Bundesentwicklungsminister bei der Verbesserung der Arbeitsbedingungen bei der Herstellung von Textilien in Ländern wie Bangladesch Unterstützung und Hilfe an.

„Der Handel steht bereit, gemeinsam mit der Politik die Arbeitsbedingungen zu verbessern. Die Unternehmen können das aber nicht alleine. Um die Arbeitsbedingungen in den Produktionsländern nachhaltig zu ändern, müssen Politik und Wirtschaft Hand in Hand arbeiten“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Denn die Verantwortung für die Einhaltung von Gesetzen und Vorschriften liege zuerst bei Regierungen, Behörden und Produzenten in den betroffenen Ländern. Als Ansatzpunkt für weitere Verbesserungen sieht der HDE die europaweite, gemeinnützige Unternehmensinitiative für soziale und ökologische Standards in der Lieferkette BSCI. Bei der Initiative handelt es sich um die weltweit größte privatwirtschaftliche Initiative zur Verbesserung der Sozialstandards in der internationalen Lieferkette. Weltweit sind schon über 1.400 Unternehmen beigetreten.

Als nicht zielführend sieht der HDE dagegen die Forderung zur Einführung eines Textilsiegels. „Das ist der falsche Weg. Ein solches Siegel kann nicht halten, was es verspricht. Die Unternehmen können die Kontrolle von Umwelt- und Sozialstandards entlang der gesamten Produktionskette nicht leisten“, so Genth weiter. In der Realität müssten allein für ein Baumwollhemd rund 140 Produktionsstufen kontrolliert werden. Das sei schlicht nicht seriös darstellbar.

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