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CSR-Berichtspflicht: EU-Kompromiss geht in die richtige Richtung

Der HDE sieht im EU-Richtlinienentwurf über die Offenlegung nichtfinanzieller Informationen einen tragfähigen Kompromiss. Die Richtlinie sieht vor, dass Großunternehmen im Lagebericht Angaben u.a. zu Umwelt-, Sozial- und Arbeitnehmerbelangen machen.

„Grundsätzlich lehnen wir eine verpflichtende Berichterstattung ab, weil sie mit einem hohen bürokratischen Aufwand verbunden ist“, so Astrid Krone-Hagenah, Leiterin des HDE-Büros in Brüssel. Dass mittlere und kleinere Unternehmen nun von der Berichtspflicht ausgenommen werden sollen, sei ein Schritt in die richtige Richtung. Nach den Plänen der EU sollen vor allem „Unternehmen von öffentlichem Interesse“ mit mehr als 500 Angestellten einen CSR-Bericht abliefern. Neben Kredit- und Versicherungsunternehmen zählen hierzu auch Unternehmen, die an Kapitalmärkten innerhalb der EU tätig sind.

Die Richtlinie kann erst in Kraft treten, nachdem sie offiziell von Europaparlament und Ministerrat verabschiedet worden ist. Die neuen Regeln sollen ab zwei Jahre nach Inkrafttreten zur Anwendung kommen, voraussichtlich also ab 2016.

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