Europäischer Datenschutzausschuss nimmt Leitlinien zur Videoüberwachung an

30. April 2020

Vor Kurzem nahm der Europäische Datenschutzausschuss (EDSA) seine Leitlinien zur Videoüberwachung an. Der ursprüngliche Entwurf der Leitlinien war aus Sicht des HDE enttäuschend. Daher hatten wir uns als HDE ebenso wie über EuroCommerce im Herbst letzten Jahres im Rahmen einer öffentlichen Konsultation eingebracht. Die endgültige Version der Leitlinien stellt nun in vielen Bereichen eine Verbesserung gegenüber dem Entwurf dar.

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Omnibus-Richtlinie - Konsolidierte Richtlinien veröffentlicht

30. April 2020

Im Dezember 2019 ist die EU-Omnibus-Richtlinie 2019/2161 zur besseren Durchsetzung und Modernisierung der Verbraucherschutzvorschriften der Union im EU-Amtsblatt veröffentlicht worden. Nun sind zwei von der Omnibus-Richtlinie abgeänderte EU-Richtlinien ebenfalls in ihrer neuen, konsolidierten Fassung veröffentlicht worden.

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Maßnahmen des Handels im EU-Ausland

30. März 2020

Der Handel in ganz Europa reagiert mit eigenen Maßnahmen, Initiativen und Forderungen, um Kunden und Mitarbeiter zu schützen und die Versorgung der Bevölkerung sicherzustellen. Wir haben eine Auswahl zusammengestellt:

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EU-Maßnahmen zur Bewältigung der Covid-19-Krise

30. März 2020

Die EU-Institutionen ergriffen Mitte März 2020 eine Reihe von Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Ausbruch von Covid-19.

Zum großen Teil legte die EU-Kommission Mitteilungen und Leitlinien mit Empfehlungen an die Mitgliedstaaten vor. Konkrete Vorschläge wurden in Bezug auf die Warenverkehrsfreiheit, den Flugverkehr, ein befristetes Einreiseverbot in die EU unterbreitet und vom Europäischen Rat am 17. März 2020 gebilligt.

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Europäische Wettbewerbshüter lockern Kartellregeln bei knappen Waren

24. März 2020

Alle dem Netzwerk der europäischen Wettbewerbsbehörden (ECN) angehörigen Kartellbehörden (die Europäische Kommission, die EFTA-Überwachungsbehörde sowie die nationalen Wettbewerbsbehörden der Mitgliedsstaaten der EU/des EWR) veröffentlichten eine gemeinsame Erklärung zur Anwendung der europäischen Wettbewerbsregeln während der Krise, um die Lebensmittelversorgung sicherzustellen.  

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Zwei Drittel von 500 überprüften Websites für Online-Einkäufe verstoßen gegen EU-Verbraucherschutzrechte

28. Februar 2020

Die EU-Kommission hat am 31. Januar 2020 die Ergebnisse einer europaweiten von Websites veröffentlicht, über die Kleidung, Schuhe, Haushaltsgüter und elektrische Geräte verkauft werden. Das Screening von knapp 500 kommerziellen Websites zeigt, dass zwei Drittel von ihnen gegen EU-Verbraucherschutzrechte verstoßen.

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EU-Parlament fordert faire und sichere Nutzung von KI

28. Februar 2020

Das EU-Parlament hat am 12. Februar 2020 in einer Resolution strengere Regelungen für die Nutzung künstlicher Intelligenz gefordert. Das Parlament sprach sich unter anderem für ein Risikobewertungsschema für KI und automatisierte Entscheidungsfindung sowie einen gemeinsamen EU-Ansatz aus. Die Kommission wird aufgefordert zu prüfen, ob den Marktüberwachungsbehörden im Hinblick auf die Transparenz und Lesbarkeit der Algorithmen zusätzliche Befugnisse eingeräumt werden sollten.

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EU-Kommission präsentiert umfassende Digitalstrategie

28. Februar 2020

Die zuständigen EU-Kommissare Thierry Breton (Digitalisierung/Binnenmarkt) und Margrethe Vestager (Digitales/Wettbewerb) präsentierten am 19. Februar 2020 das EU-Digitalpaket der Europäischen Kommission.

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Neue Vorschriften für die Durchsetzung der Verbraucherschutzgesetze

31. Januar 2020

Seit dem 17. Januar 2020 gilt die EU-Verordnung vom 12. Dezember 2017 über die Zusammenarbeit zwischen den für die Durchsetzung der Verbraucherschutzgesetze zuständigen nationalen Behörden. Nach der Neuregelung erhalten nationale Behörden zusätzliche Befugnisse.

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EU-Parlament nimmt Verhandlungen mit EU-Ministerrat über Sammelklagen für Verbraucher auf

31. Januar 2020

Der Rechtsausschuss des EU-Parlaments bestätigte am 9. Januar 2020 den in der vorigen Legislaturperiode festgelegten Standpunkt des EU-Parlaments zum Vorschlag für eine Richtlinie „über Verbandsklagen zum Schutz von Kollektivinteressen der Verbraucher“. Zweck dieser Richtlinie ist es, Verbrauchern zu ermöglichen, ihre Rechte nicht nur individuell, sondern auch kollektiv geltend machen zu können.

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Neue Vorschriften im Onlinehandel – ab Mai 2022

31. Januar 2020

Die sog. EU-Richtlinie „zur besseren Durchsetzung und Modernisierung der Verbraucherschutzvorschriften der Union“ ist am 7. Januar 2020 in Kraft getreten. Nachdem das Parlament den Entwurf verabschiedet hatte, stimmte auch der Rat im November 2019 dem gemeinsamen Entwurf zu.

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EU-Ministerrat nimmt Verhandlungsposition zu Sammelklagenvorschlag an

19. Dezember 2019

Im April 2018 legte die Europäische Kommission im Rahmen des sog. „New Deal for Consumers“ einen Vorschlag zur Komplettrevision der Richtlinie 2009/22/EG über Unterlassungsklagen vor, welche diese zu einem Instrument für Verbandsklagen ausbaut. Der Kern der Neufassung der Unterlassungsklagerichtlinie besteht in einer Erweiterung des Anwendungsbereichs um kollektive Leistungsklagen in allen Bereichen des EU-Verbraucherrechtes. Damit könnten in Zukunft auch Schadensersatzansprüche kollektiv durchgesetzt werden. Der Entwurf geht somit deutlich über das deutsche Modell der Musterfeststellungsklage hinaus.

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Ministerrat kann sich nicht auf Position zu ePrivacy einigen - Kommission erwägt Neustart

19. Dezember 2019

Anfang 2017 legte die Europäische Kommission einen Vorschlag für eine Novelle der Datenschutzrichtlinie für elektronische Kommunikation 2002/58/EG (sog. E-Privacy-Richtlinie) vor. Aus der Richtlinie sollte eine Verordnung werden. Mit den vorgeschlagenen Maßnahmen sollten die geltenden Regeln zum Schutz der Privatsphäre in der Kommunikation modernisiert und an Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) angepasst werden.

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Keine Mehrheit für neue ePrivacy-Verordnung im Rat

27. November 2019

Am 22. November 2019 wurde im Ausschuss der ständigen Vertreter der EU-Mitgliedstaaten über den neuesten von der finnischen Ratspräsidentschaft vorgelegten Entwurf für eine E-Privacy-Verordnung abgestimmt, um diesen (Anfang Dezember) als sogenannten gemeinsamen Standpunkt des Europäischen Rats zu übernehmen und auf dieser Basis in Trilogverhandlungen mit dem Europäischen Parlament einzutreten.

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EU-Omnibus-Richtlinie zum Verbraucherrecht angenommen

27. November 2019

Ende März 2019 hatten sich die EU-Institutionen im Trilog auf eine Omnibus-Richtlinie mit gezielten Änderungen an vier bestehenden Richtlinien aus dem Bereich des Verbraucherschutzes geeinigt (RL 2005/29/EWG über unlautere Geschäftspraktiken, Verbraucherrechterichtlinie 2011/83/EU, RL 93/13/EWG über missbräuchliche Vertragsklauseln und RL 98/6/EG über Preisangaben).

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Verbraucher nutzen europäischen Rechtsrahmen für alternative Streitbeilegung

31. Oktober 2019

Die EU-Kommission hat am 25. September 2019 ihren ersten Bericht über die Umsetzung des europäischen Rahmens für die alternative Streitbeilegung und die Online-Streitbeilegung für Verbraucher veröffentlicht.

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Gebühren können erhöht werden - USA bleiben im Weltpostverein

31. Oktober 2019

Die 192 Mitglieder des 1874 gegründeten Weltpostvereins einigten sich Ende September 2019 in Genf einstimmig auf einen Kompromiss in der Gebührenfrage. Staaten, in denen besonders viele Warensendungen ankommen, können ihre Gebühren zügiger erhöhen als bislang geplant.

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Voreingestellte Einwilligung in Cookies ist unzulässig

31. Oktober 2019

Internetnutzer müssen dem Setzen sogenannter Cookies nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs aktiv zustimmen. Das Setzen von Tracking-Cookies erfordere laut den Richtern die aktive Einwilligung des Internetnutzers. Ein voreingestelltes Ankreuzkästchen genüge daher nicht.

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EU-Zoll beschlagnahmt 2018 gefälschte und potenziell gefährliche Waren im Wert von fast 740 Mio. EUR

31. Oktober 2019

Laut neuen Zahlen, die von der Europäischen Kommission veröffentlicht wurden, gab es 2018 mehr Beschlagnahmen von in die EU eingeführten gefälschten Waren, was auf die große Menge an kleinen, per Express und Postversand verschickten Paketen zurückzuführen ist.

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EuGH-Urteil zur Lastschrift schafft Unsicherheit über beliebtes Zahlverfahren

31. Oktober 2019

Der Europäische Gerichtshof entschied am 5. September 2019, dass die Möglichkeit, per SEPA-Lastschrift zu zahlen, nicht von einem Wohnsitz im Inland abhängig gemacht werden darf. Verbrauchern solle ermöglicht werden, für jegliche Zahlung per Lastschrift innerhalb der Europäischen Union nur ein einziges Zahlungskonto zu nutzen.

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Ansprechpartner:

Fabian Fechner
Tel. +32 2 737 03 76
Fax. +32 2 230 84 97
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