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Eine Handvoll offene Sonntage sind kein Drama

LIPPGROSSEin Beitrag von Florian Lipp, Geschäftsführer Kaufhaus Rid GmbH in Weilheim

Unser Unternehmen Kaufhaus Rid feiert dieses Jahr 180. Jubiläum. Ein Vorteil eines so alten Unternehmens ist ein großes Firmen-Archiv. Hier (siehe Foto links) ist z.B. das Kassen-Journal vom Mai 1920. Fällt Ihnen etwas auf?

Ja, richtig: An jedem einzelnen Kalendertag (mit Ausnahme des Pfingst-Sonntags) gab es Umsätze. Unser Bundesland Bayern war im Jahr 1920 sicher nicht weniger katholisch als heutzutage. Trotzdem gab es damals von der Kirche oder den Gewerkschaften keine Opposition gegen Sonntagsverkauf. Und heutzutage soll es bereits ein Drama sein, wenn die Läden auch nur eine Handvoll Sonntage im Jahr für jeweils nur 4 oder 5 Stunden öffnen wollen?

Ist es natürlich nicht. Wie man auch daran erkennen kann, dass von der Kirche selbst betriebene Läden jede Möglichkeit nutzen, an Sonntagen zu öffnen. Pars pro toto: der Klosterladen in Benediktbeuern öffnet an JEDEM Sonn- und Feiertag für 9 Stunden. Ähnlich handhaben das zahllose Klosterläden in ganz Deutschland.

 

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In diesem Blog kommen Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Verbänden zu allen Facetten des Einzelhandels zu Wort. Die Meinung der Autoren entspricht dabei nicht immer dem Standpunkt des HDE.

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Kontakt: Stefan Hertel