Nach den Plünderungen: HDE fordert konsequentes Vorgehen gegen Gewalt
- 04.11.2026
Der Handelsverband Deutschland (HDE) blickt mit großer Sorge auf die Krawalle und Plünderungen am vergangenen Wochenende in einzelnen Städten. Dass Händler ihre Geschäfte aus Sicherheitsgründen schützen oder sogar schließen mussten und es dennoch zu Plünderungen kam, ist aus Sicht des Verbandes ein alarmierendes Signal. Gewalt und ihre Androhung dürften in unserer Gesellschaft keinen Platz haben.
„Es ist schon beängstigend, dass sich einige Händler an einigen Standorten am vergangenen Samstag dazu veranlasst gesehen haben, ihre Geschäfte besonders abzusichern oder teilweise gar ganz zu schließen. Dass es dann vor allem in Frankfurt auch tatsächlich zu Plünderungen kam, muss uns alle schockieren. Ein gesellschaftliches Klima, in dem man als Händler nicht immer und an jedem Ort sicher sein kann, dass man unbehelligt seinen Geschäften nachgehen kann, dürfen wir nicht dulden. Und zwar als Gesamtgesellschaft. Da sind wir alle gefordert. Ich möchte an dieser Stelle allen Sicherheitskräften danken, die am Samstag im Einsatz waren und dazu beigetragen haben, dass das an den meisten Orten alles einigermaßen glimpflich über die Bühne gegangen ist. Und trotzdem warne ich davor, jetzt einfach zur Tagesordnung überzugehen. Es muss klar sein, dass Gewalt oder ihre Androhung keinen Platz in unserem Land haben darf“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth.