Minijobs sind unverzichtbar und eine Erfolgsgeschichte!

Obwohl Minijobs bereits heute mit höheren Kosten für Arbeitgeber verbunden sind als sozialversicherungspflichtige Beschäftigung, sind diese aufgrund ihrer hohen Flexibilität für den Einzelhandel weiterhin unverzichtbar. Sie ermöglichen es, die branchentypischen Stoß- und Randzeiten sowie langen Öffnungszeiten verlässlich abzudecken und damit die flächendeckende Versorgung der Bevölkerung bundesweit sicherzustellen. Zusätzliche Belastungen durch eine Erhöhung der ausschließlich arbeitgeberseitig finanzierten Pauschalabgaben lehnen wir strikt ab. Die Umsetzung aller Reformen würde die Pauschalabgabe für Minijobs inklusive der Umlagen auf rund 42 % steigern. Aber auch eine Überführung der Minijobs in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung (Ausnahme: Schüler) halten wir für einen „Irrweg“ und lehnen diese de facto Abschaffung der Minijobs für den Einzelhandel entschieden ab.