EU-Schnellwarnsystem trägt wirksam dazu bei, gefährliche COVID-19-Produkte vom Markt zu nehmen

Aus dem Bericht geht hervor, dass die Zahl der aufgrund einer Warnmeldung ergriffenen behördlichen Maßnahmen von Jahr zu Jahr zunimmt. So lag die Zahl der Maßnahmen 2020 mit 5 377 getätigten Warnmeldungen gegenüber 2019 mit 4 477 Warnmeldungen auf einem neuen Höchststand. 9 % aller 2020 registrierten Warnmeldungen betraf Produkte im Zusammenhang mit COVID-19, zumeist Masken, die zwar schützen sollten, dies aber nicht tun. Weitere Beispiele für gefährliche COVID-19-Produkte, die über das Safety Gate gemeldet wurden, betrafen Desinfektionsmittel, die toxische Chemikalien enthalten, wie Methanol, das zu Blindheit oder bei Verschlucken sogar zum Tod führen kann, oder UV-Desinfektionsmittel, die die Anwender einer starken Strahlung ausgesetzt haben, die Hautreizungen verursacht. 

2020 tauschten Behörden aus den 31 Teilnehmerländern des Safety Gate Network insgesamt 2 253 Warnmeldungen zu Maßnahmen aus, die über das System gegen gefährliche Produkte ergriffen wurden. Sie reagierten mit 5 377 Folgemaßnahmen. Dies entspricht einem Anstieg um mehr als 20 % gegenüber der Zahl der Folgeuntersuchungen 2019.

Dem Bericht zufolge war Spielzeug die Produktkategorie mit den meisten Warnmeldungen (27 % aller Meldungen), gefolgt von Kraftfahrzeugen (21 %) sowie Elektrogeräten und -zubehör (10 %). Im Allgemeinen handelt es sich bei den am häufigsten gekennzeichneten Produkten um Produkte, die Verletzungen wie Brüche oder Gehirnerschütterungen verursachen (25 %), gefolgt von chemischen Bestandteilen in Produkten (18 %) und Produkten, mit denen Kinder sich erwürgen können (12 %).

Den Jahresbericht über das „Safety Gate“ finden Sie hier: https://ec.europa.eu/safety-gate/#/screen/pages/reports

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