Blütentrainer schult das Auge auf das Erkennen von Falschgeld

Laut Mitteilung der Deutschen Bundesbank haben Geldfälscher 2009 in Deutschland mehr "Blüten" in Umlauf gebracht als im Vorjahr. Insgesamt wurden rund 52.500 falsche Euro-Noten registriert. Im Jahr 2008 waren es 41.000. Fast jede zweite "Blüte" war 2009 ein "falscher Fünfziger". Geldscheine genau unter die Lupe zu nehmen, erspart Bürgern erheblichen Schaden. Wer sich einen nachgedruckten Falschgeldschein unterjubeln lässt, bekommt keine Entschädigung und macht sich zudem noch strafbar, wenn er diesen weitergibt. Wer den Verdacht hat, eine "Blüte" in den Fingern zu halten, sollte umgehend die Polizei verständigen. Um Bürgern dabei zu helfen, einen Falschgeldschein zu erkennen, hat die Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes auf ihrer Internetseite entscheidende "Testkriterien" zusammengestellt. Darüber hinaus macht der Blütentrainer der Polizei Bürger auf spielerische Weise fit gegen den falschen Schein. Das Online-Angebot schult das
Auge, auch kleine Abweichungen zu erkennen und die Banknote als Fälschung zu identifizieren: Ein falscher Brückenkopf im Motiv, ein fehlender Buchstabe im Stichtiefdruck oder eine fehlender Folienstreifen sind untrügliche Anzeichen, dass es sich um eine Fälschung handelt.

Blütentrainer der Polizeilichen Kriminalprävention:
http://www.bluetentrainer.polizei-beratung.de/blueten_euro/trainer_d.html
Informationen über Sicherheitsmerkmale der Euro-Banknoten:
http://www.sicherheitsmerkmale.polizei-beratung.de/

Auch die Deutsche Bundesbank bietet auf ihrer Internetseite umfangreiche Informationen zum Thema Bargeld an. Sie finden Informationen zu den Euro-Banknoten und -Münzen, Falschgeld und zu den Aufgaben der Deutschen Bundesbank im Bargeldbereich. So werden z.B. die Sicherheitsmerkmale erklärt oder Hinweise gegeben, wie man mit beschädigten Bargeld umgeht:

http://www.bundesbank.de/bargeld/bargeld.php