Dateninstitut: Einzelhandel sieht Chance in Transformation zur Datenökonomie

Im Rahmen des Digital-Gipfels hat die Bundesregierung in der vergangenen Woche angekündigt, mehr Daten zugänglich und für neue Innovationsprojekte nutzbar zu machen. Das von der Bundesregierung neu gegründete Dateninstitut soll dieses Ziel voranbringen. Der Handelsverband Deutschland (HDE) begrüßt das Vorhaben und spricht sich dafür aus, den Fokus dabei auf Open Government und Open City Data zu richten.

„In den Bereichen Open Government und Open City Data etwa bestehen die rechtlichen Grundlagen schon lange. In der Praxis gibt es aber ein ganz erhebliches Steigerungspotenzial bei der Nutzung dieser Daten“, so der stellvertretende HDE-Hauptgeschäftsführer Stephan Tromp. Das Dateninstitut müsse dazu beitragen, das Potenzial durch Open Data besser zu nutzen und Hemmnisse wie Zersplitterung, Unauffindbarkeit und fehlende Koordinierung abzubauen. Dies könne den Transformationsprozess hin zur Datenökonomie unterstützen und berge großes Potenzial für die Weiterentwicklung der Innenstädte. „Angefangen bei den Grundbuchdaten über Kataster und Karten, Verkehrsdaten, Frequenzzahlen, Wetterdaten und Baustellen bis hin zu den Nutzungsdaten von Immobilien sind die Anwendungsmöglichkeiten für Stadt und Handel vielfältig“, so Tromp weiter.

Der HDE sieht insbesondere den Bedarf, die beteiligten Akteure besser miteinander zu vernetzen und zu beraten. Außerdem sollte das Dateninstitut aus Sicht des Verbandes einen Überblick über bestehende Angebote zur Nutzung von Open Data und über Aufbereitungsstandards der Daten schaffen. „Eine erfolgreiche Koordinierung und Vermittlung von Open-Data-Aktivitäten kann einen Innovationsschub in der Digitalisierung auslösen“, betont Tromp.

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