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Digitales

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Dass die EU der größte Binnenmarkt der Welt ist, spüren gerade Händler besonders und tagtäglich in ihren Geschäften und durch die millionenfachen Kundenkontakte. Das Element des Wandels im Einzelhandel ist die Digitalisierung. Durch sie durchläuft die gesamte Branche eine grundlegende strukturelle Veränderung – die größte seit Einführung der Selbstbedienung in den 1950er Jahren.

Sie stellt für den Einzelhandel gerade deshalb eine besondere Herausforderung dar, weil sie alle Geschäftsbereiche und wirtschaftlichen Aktivitäten entlang der Lieferkette betrifft - vom Kundenkontakt über die Sortimentszusammenstellung bis hin zum Vertrieb. Die Abläufe in dieser Kette und insbesondere die Beziehung zum Kunden werden von der Digitalisierung stark beeinflusst. Es bedarf neuer, moderner Regeln, damit Händler die im Zuge der Digitalisierung entstehenden Möglichkeiten optimal nutzen können.Digitales

Gerade auf europäischer Ebene stehen wichtige strategische Entscheidungen bevor, um durch eine Modernisierung des Rechtsrahmens die Voraussetzungen für die Digitalisierung des Handels zu schaffen, z.B. im Bereich der Plattformregulierung oder der künstlichen Intelligenz. Der HDE macht es sich zur Aufgabe den Handel der Zukunft mitzugestalten und den laufenden Digitalisierungsprozess weiter aktiv zu beeinflussen, um das Potential für den Handel in einer zunehmend digitalen Gesellschaft auszuschöpfen.

Die Digitalisierung ist mehr als nur Online-Handel. Um das wirtschaftliche und gesellschaftliche Potential bestmöglich nutzen zu können, müssen in verschiedensten Bereichen die richtigen Grundvoraussetzungen geschaffen und Hindernisse beseitigt werden. Deshalb ist es nötig die bestehenden Gesetze an die digitale Entwicklung anzupassen: Wir brauchen keinen digitalen Binnenmarkt, sondern viel mehr einen Binnenmarkt für das digitale Zeitalter.

Der HDE setzt sich dabei für die Gleichbehandlung aller Vertriebskanäle, Unternehmensgrößen, Standorte und Technologien auch über Grenzen hinweg ein. Jeder Einzelhändler soll entscheiden dürfen, über welchen Vertriebskanal er seine Ware vertreibt. Für die Bürger müssen einheitliche Regeln gelten, die jedoch die Gestaltungsspielräume der Unternehmen möglichst wenig einschränken sollten. Maßnahmen sollen praxisnah und unbürokratisch gestaltet werden, so dass sie Wachstum und Beschäftigung fördern und eine möglichst geringe Belastung für die Unternehmen mit sich bringen. Hierbei ist keine Zeit zu verlieren, denn die Digitalisierung wartet nicht auf Gesetzgeber. Sie schreitet schnell voran und bringt fast täglich neue Fragen und Veränderungen mit sich.

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